Häufig gestellte Fragen
Die Praktiken von Restaurants können sich ändern und das Risiko einer Kreuzkontamination besteht immer — fragen Sie vor dem Essen immer direkt beim Personal nach.
Ist japanische Sojasoße glutenfrei?
Nein. Standard-Sojasoße aus Japan (Shoyu) wird aus Weizen und Soja hergestellt. Reisende müssen nach „Tamari“ (meist glutenfrei, aber Etiketten prüfen) oder einer ausdrücklich als „glutenfreie Sojasoße“ gekennzeichneten Soße suchen.
Wie teile ich meine Allergie mit?
Wir empfehlen, eine „Glutenfrei-Restaurantkarte“ auf Japanisch mitzuführen. Ein nützlicher Satz ist: „Watashi wa komugi arerugii ga arimasu“ (Ich habe eine Weizenallergie) oder „Komugi o taberaremasen“ (Ich kann keinen Weizen essen).
Ist Sushi sicher?
Sushireis wird mit Essig, Zucker und Salz gewürzt, was in der Regel unbedenklich ist. Die dazu gereichte Sojasoße, Imitat-Krabbe (Surimi) und Aalsoße (Unagi Tare) enthalten jedoch oft Weizen. Bringen Sie im Zweifel immer Ihre eigenen glutenfreien Sojasoßen-Päckchen mit.
Sind Soba-Nudeln glutenfrei?
Nicht immer. Obwohl „Soba“ Buchweizen bedeutet, bestehen die meisten günstigen Soba-Nudeln in Japan aus einer Mischung von Buchweizen und Weizenmehl (Ni-hachi Soba). Nur „Juwari Soba“ (100 % Buchweizen) ist glutenfrei, aber selbst dann besteht ein Risiko der Kreuzkontamination.
Ist Misosuppe in Japan glutenfrei?
Es kommt darauf an. Die Misopaste selbst wird meist aus Sojabohnen und Reis (Kome-Miso) oder Gerste hergestellt, und Reis-Miso ist glutenfrei. Die meisten Misosuppen im Restaurant werden jedoch mit Dashi-Brühe zubereitet, die Sojasoße enthält. Fragen Sie immer, ob das Dashi Sojasoße enthält, oder geben Sie an, dass Sie ein Dashi auf Tamari-Basis benötigen.
Sind japanische Reiscracker (Senbei) glutenfrei?
Traditionelle Senbei werden aus Reis hergestellt, doch die meisten im Handel erhältlichen Senbei sind mit Sojasoße überzogen oder gewürzt, die Weizen enthält. Prüfen Sie die Etiketten stets auf „Komugi“ (Weizen). Einige Spezialmarken stellen zertifizierte glutenfreie Senbei her — suchen Sie diese in Bioläden.
Können Zöliakiebetroffene bedenkenlos in Fließband-Sushi (Kaiten-zushi) essen?
Das Risiko der Kreuzkontamination ist in Kaiten-zushi-Restaurants hoch. Sojasoße wird überall verwendet, gemeinsam genutztes Besteck ist üblich, und die Speisen passieren glutenhaltige Gerichte. Wir empfehlen, stattdessen spezialisierte glutenfreie Sushi-Restaurants zu besuchen oder ein normales Sushi-Restaurant zu bitten, Sie direkt mit Tamari zu bedienen.
Ist Konjak (Konnyaku) glutenfrei?
Ja. Konjak (Konnyaku) wird aus der Konjakpflanze hergestellt und enthält kein Gluten. Es ist für Zöliakiebetroffene völlig sicher. Konjakprodukte wie Shirataki-Nudeln sind eine hervorragende glutenfreie Alternative zu Weizennudeln in Eintöpfen und Schmorgerichten.
Welche japanischen Speisen sind von Natur aus glutenfrei?
Viele traditionelle japanische Speisen sind von Natur aus glutenfrei: reiner gedämpfter Reis, Sashimi (ohne Sojasoße), reiner Tofu, die meisten frischen Gemüse und Früchte, Natto (fermentierte Sojabohnen), die meisten japanischen Pickles (Tsukemono), pur gegrillter Fisch und Fleisch (ohne Soße) sowie Eier. Entscheidend ist, weizenhaltige Soßen und Marinaden zu meiden.
Ist CoCo Ichibanya (CoCo Curry) glutenfrei?
Das Standard-Curry-Roux von CoCo Ichibanya enthält Weizenmehl und ist NICHT sicher für Zöliakiebetroffene. Einige Filialen bieten jedoch inzwischen eine spezielle glutenfreie Curry-Option an — fragen Sie nach dem „GF-Curry“-Menü. Bestätigen Sie dies immer beim Personal vor der Bestellung, da die Verfügbarkeit je nach Filiale variiert. Die Filiale am Westausgang von Shinjuku ist eine, die GF-Optionen angeboten hat. Für garantiert zöliakiesicheres Curry sehen Sie sich unsere kuratierte Liste spezialisierter glutenfreier Restaurants an.
Kann ich in Japan glutenfreie Ramen essen?
Standard-Ramen-Nudeln werden aus Weizenmehl hergestellt, daher sind normale Ramen NICHT sicher. Mehrere Restaurants in Tokio bieten jedoch inzwischen zertifizierte glutenfreie Ramen mit Nudeln auf Reisbasis an. Afuri (mehrere Standorte) ist berühmt für seine glutenfreien Yuzu-Shio-Ramen. Unsere Seite listet geprüfte GF-Ramen-Adressen — die bestbewerteten finden Sie in unserem Leitfaden zu den besten glutenfreien Ramen.
Sind japanische Nudeln glutenfrei?
Die meisten japanischen Nudeln enthalten Weizen: Ramen, Udon und Somen sind alle auf Weizenbasis. Soba-Nudeln werden aus Buchweizen hergestellt, aber meist mit Weizenmehl gemischt (nur 100 % Buchweizen-„Juwari Soba“ ist glutenfrei). Sichere Alternativen sind: Reisnudeln (Beefun), Shirataki-/Konjak-Nudeln und glutenfreie Ramen in spezialisierten Restaurants. Fragen Sie immer „Komugi wa haitte imasu ka?“ (Enthält das Weizen?).
Ist japanisches Tempura glutenfrei?
Nein. Traditioneller Tempura-Teig wird aus Weizenmehl hergestellt. Einige spezialisierte glutenfreie Restaurants bieten Tempura mit Reismehlteig an, das ist jedoch selten. Kushiage Su in Ginza ist ein Restaurant, das glutenfreies Frittiertes anbietet. Bestätigen Sie vor der Bestellung immer, dass der Teig weizenfrei ist.
Welche Lebensmittel im Konbini sind für Zöliakiebetroffene in Japan sicher?
Mehrere Artikel bei 7-Eleven, FamilyMart und Lawson sind in der Regel sicher: Onigiri (Reisbällchen — Füllungen prüfen), hartgekochte Eier, frisches Obst, Naturjoghurt, Nüsse und einige Snacks auf Reisbasis. Vermeiden Sie alles mit Sojasoßenwürze, Brot oder Frittiertes. Prüfen Sie das Allergenetikett auf „小麦“ (Komugi/Weizen). Konkrete Produktempfehlungen finden Sie in unserem ausführlichen Konbini-Leitfaden.
Ist Takoyaki glutenfrei?
Nein. Der Teig von traditionellem Takoyaki (Oktopusbällchen) wird aus Weizenmehl hergestellt und ist NICHT sicher für Zöliakiebetroffene. Der Teig enthält zudem meist Dashi, das Sojasoße enthalten kann. Takoyaki-Soße (ähnlich der Worcestershire-Soße) enthält normalerweise ebenfalls Weizen. In Osaka bieten einige spezialisierte glutenfreie Restaurants Takoyaki aus Reismehl an — geprüfte sichere Optionen finden Sie in unserem Osaka-Leitfaden.
Enthält Dashi Gluten?
Traditionelles Dashi (japanische Brühe) aus Kombu (Seetang) und Katsuobushi (Bonitoflocken) ist von Natur aus glutenfrei. Viele Restaurants geben jedoch Sojasoße ins Dashi, um den Geschmack zu verstärken, was es unsicher macht. Instant-Dashi-Päckchen (Dashi no Moto) enthalten oft Sojasoße auf Weizenbasis. Fragen Sie immer: „Dashi ni shoyu wa haitte imasu ka?“ (Enthält das Dashi Sojasoße?).
Ist japanisches Curry-Roux glutenfrei?
Nein. Fast alle japanischen Curry-Roux — sowohl die Blöcke aus dem Handel (Vermont Curry, Java Curry, Golden Curry) als auch im Restaurant selbst zubereitete Roux — enthalten Weizenmehl als Bindemittel. Damit ist Standard-Curry aus Japan für Zöliakiebetroffene unsicher. Suchen Sie für sichere Optionen spezialisierte glutenfreie Curry-Restaurants, die Reismehl oder andere Bindemittel verwenden. Geprüfte, zöliakiesichere Adressen in Tokio finden Sie in unserem Leitfaden zu den besten glutenfreien Currys.
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